#synchronbacken – die erste: sonntagsbrötchen

synchronbacken, was ist das? mehrere blogger backen zeitgleich in ihren küchen und berichten darüber – lustig wie unterschiedelich die ergebnisse sind, wenn man bedenkt, dass sich alle ans selbe rezept halten 😉
und nein, das findet nicht zum ersten mal statt, aber bis jetzt war ich immer schon total verplant und hatte nicht die gelegenheit mitzubacken…

nachdem ich mich erst gefreut hatte, dass ich am ausgewählten termin zeit habe, hatte ich einen tag vorher schon wieder beschlossen mich zu enthalten.
es. hat(te). einfach. 100000 °C !
nicht unbedingt die ideale temperatur um zu backen… aber als dann um kurz vor 10.00 zorra auf facebook nochmal an den start erinnerte, habe ich mich nochmal umentschieden und habe mit der roux gestartet.
schließlich bin ich beim nächsten termin bestimmt schon in kanada und da könnte ich dann statt um 10.00 uhr wie hier, erst 1.00 uhr loslegen… also die chance doch noch schnell rechzeitig genutzt!

ein bisschen nervös war ich schon; denn ich habe vorher noch nie ein brot oder weckerl gebacken. also hielt ich mich ganz genau ans rezept und habe sogar den gewünschten mehltyp besorgt (etwas das ich sonst zu 99% ignoriere und einfach nehme, was ich gerade zuhause habe).
letztendlich hat aber alles gut geklappt, wobei konsistenz und aussehen schon noch sehr verbesserungswürdig sind… aber es ist ja noch kein meister vom himmel gefallen 😉

sonntagsbrötchen

Menge: 9-10 brötchen

sonntagsbrötchen

Zutaten

    milch roux
  • 15 g mehl type 550
  • 75 g milch
    teig
  • 500 g mehl type 550
  • 25 g milch
  • 250 g wasser
  • 15 g zucker
  • 1 messerspitze trockengerm
  • 10 g salz
  • 45 g butter

Zubereitung

    für den milch roux
  1. mehl und milch in einem topf gut verschlagen.
  2. auf dem herd unter ständigen rühren auf 65°C erhitzen - das dauert zirka 3 minuten.
  3. mit frischhaltefolie abdecken, so dass die oberfläche nicht austrocknet und auf zimmertemperatur abkühlen lassen.
    für den teig
  1. in der küchenmaschine alle zutaten für den teig inklusive roux für 5 minuten auf langsamer stufe verkneten.
  2. weitere 10 minuten auf mittlerer geschwindigkeit kneten.
  3. 16 stunden beziehungsweise über nacht bei zimmertemperatur gehen lassen.
  4. am nächsten tag backrohr auf 250°C ober-unterhitze vorheizen.
  5. teig in 80 g stücke teilen, zu ovalen weckerl formen und auf ein mit backpapier belegtes backblech setzen.
  6. nochmal zirka 45 minuten gehen lassen.
  7. anschließend längs einschneiden und ins rohr geben.
  8. etwas wasser an die wände spritzen oder ein ofenfestes gefäß mit wasser füllen und hineinstellen.
  9. 10 minuten backen.
  10. dann auf umluft schalten, die ofentür einen spalt breit öffnen und nochmal 10 minuten backen.
  11. auskühlen lassen und genießen.

Hinweis:

in österreich wird das mehl type 550 als type w700 bezeichnet - ich habe es nur als glattes mehl von fini's feinstes und ja! gefunden.

http://www.nurmalkosten.com/de/synchronbacken-die-erste/

das originalrezept findet ihr übrigens bei stefanie von hefe&mehr.

sonntagsbrötchen (6a)

weitere teilnehmer des synchronbackens waren (inkl. organisatoren 😉 ) zorra vom kochtopf, sandra von from-snuggs-kitchen, laura von unter dem pflaumenbaum, friese von friesi kocht, backt & schnackt, jeanette von cuisine violette, katha von katha kocht, melissa von gourmandises vegetariennes, mrs. krümel, jule von kochmädchen, tristezza, tamara von cakes cookies and more, anna-karina von sie bäckt gerne, simone von s-küche, jeanette von gothic cooking, petra&michael von immer wieder sonntags, dagmar von dagmars brotecke, daniela von danielas gedanken und stephi von stephi’s köstlichkeiten.

p.s. ein paar mehr fotos könnt ihr noch auf instagram finden – auf meinem account sowie unter dem hashtag #synchronbacken 😉

”#synchronbacken

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7 thoughts on “#synchronbacken – die erste: sonntagsbrötchen

  1. Aber hallo! Wirklich das erste Mal? Die sind super geworden. Besser als meine und ich hab gefühlt schon eine Million Brote und Brötchen gebacken! Toll, dass du dabei warst und es würde uns freuen, wenn du dann auch aus Kanada mitbackst. 🙂

    1. ja! nachdem meiner mama sämtliche germteige misslungen sind, war schon überzeugungsarbeit nötig striezel zu backen 😉 und zu zwei in unserer wohnung (mit mini-tiefkühlfach) zahlt es sich nicht wirklich aus – aber nachdem eine grillerei angestanden hat, war die gelegenheit perfekt!

      hihi, wäre sicher lustig – mal schauen was dort so in der küche vorhanden ist, weil alles doppelt kaufen wird mir beim zurückfliegen zu teuer 😉

  2. Ich finde, dass sie für Deine ersten Brötchen ganz wunderbar aussehen. Überhaupt sehen sie besser aus, als z. B. bei mir 😉

    Schön, dass Du dabei warst! Hat wieder eine Menge Spaß gemacht 🙂

    1. dankeschön 🙂
      dafür waren deine so schön fluffig – da gibt’s bei mir noch viel luft nach oben…
      gerne! mir hat es auch sehr viel spaß gemacht… vielleicht schaffe ich es ja doch irgendwie in kanada…

  3. Dafür dass du noch nie Brötchen gebacken hast, ist es doch gut gelaufen. Das Aussehen steht nicht immer an erster Stelle, Hauptsache sie haben geschmeckt. Sind doch wunderbar geworden und sicherlich schon aufgefuttert..
    Der Teig war ja auch nicht so einfach zu händeln, wenn ich so einen Teig am Anfang meiner Brot-und Brötchenlaufbahn gehabt hätte wäre ich gnadenlos verzweifelt.
    Nicht aufgeben, einfach immer wieder ausprobieren.

    Lieben Gruß
    Dagmar

    1. da hast du natürlich recht!
      jup alle weg 😉 naja zum glück hatte ich ja auch keinen druck, wenns nicht geklappt hätte, hätte ihc im schlimmsten fall einen neuen versuch starten müssen…

      mache ich auf jeden fall! jetzt wo ich weiß, dass man nicht wirklich zusatzmaterial (a la backstein, …) braucht überhaupt 😉

      herzliche grüße
      franziska

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