ratatouille: das chaosgericht für jeden anlass

ratatouille

nachdem meine größten fans – meine großeltern – sich schon beschwert haben, dass keine rezepte für sie (ohne extravagante bzw. neumodische zutaten) online kommen, wurde es hier mal wieder zeit für eines meiner heiß geliebten “standardgericht”. also ein rezept, das es bei mir sehr häufig und in dem fall schon seit meiner kindheit regelmäßig zu essen gibt: ratatouille.

so einfach, so lecker, so vielseitig

eines der tollen dinge an ratatouille ist, dass es wahnsinnig vielseitig ist. einerseits ist es saisonal relativ unabhängig, da sämtliche zutaten das ganze jahr über standardmässig in allen supermärkten erhältlich sind. andererseits kann man es je nach beilage ganz seinen vorlieben anpassen : zum beispiel mit kartoffeln, polenta, couscous, reis oder sogar als sauce zu pasta. außerdem ergänzen auch feta, mozzarella, halloumi sowie parmesan das mediterranen ragout toll.

ein weiterer vorteil an ratatouille ist, dass es auch kalt noch super lecker schmeckt und sich gut zum vorkochen eignet. also wie wäre es mit pasta serviert alle kollegen neidisch machend, beim nächsten picknick als eine art antipasti, als grillbeilage oder als gemüsekomponente in einer falschen caprese?

das chaosgericht für kochanfänger

nein, noch habe ich nicht genug geschwärmt! ratatouille ist nämlich auch ein super gericht für leute, die von sich behaupten, dass sie nicht kochen können – es verzeiht nämlich viele änderungen ohne im geschmack einzubüßen. beispielsweise schneidet meine mama das gemüse bei ihrem ratatouille wesentlich gröber als ich, weil sie (wie sie selber sagt) zu faul ist alles so klein zu schnipseln.

weitere möglichkeiten das rezept abzuändern wären: gewürfelte tomaten anstelle von passierten, frische kräuter anstelle von getrockneten, mehr oder weniger passierte tomaten, andere oder notfalls weniger kräuter verwenden, ein lorbeerblatt oder eine melanzani (aubergine) und-oder champignons zugeben, das ratatouille weniger lang einkochen lassen und und und… ihr seht, euch stehen alle möglichkeiten offen 😉

verratet mir gerne in den kommentaren, ob ihr auch solche ratatouille-fans wie ich seid und wenn ja, wie eure standard-variante aussieht. in jedem fall viel spaß beim nachkochen und gute appetit!

ratatouille

Menge: 2-4

ratatouille

Zutaten

  • 1 rote zwiebel
  • 1-2 knoblauchzehen
  • 1 zucchini
  • 2 paprika (ich: 1 rot + 1/2 grün + 1/2 gelb)
  • 300 g passierte tomaten
  • 100 ml wasser
  • 1,5 el oregano, gerebelt
  • 1 el basilikum, getrocknet
  • 1/2 el thymian, getrockent
  • 1/2 el rosmarin, getrocknet
  • olivenöl
  • schwarzer pfeffer

Zubereitung

  1. zwiebel und knoblauch fein hacken.
  2. paprika entkernen und paprika sowie zucchini in kleine würfel schneiden.
  3. zwiebel und knoblauch in etwas olivenöl glasig anschwitzen.
  4. anschließend paprika- sowie zucchiniwürfel zugeben und etwa 5 minten mitanbraten.
  5. passierte tomaten, wasser, kräuter, salz sowie pfeffer zugeben.
  6. 20 bis 30 minuten einköcheln lassen bis das ratatouille eindickt.
  7. warm oder kalt mit beilage nach wahl servieren.
http://www.nurmalkosten.com/de/ratatouille-das-chaosgericht-fuer-jeden-anlass/

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ratatouille

ratatouille

ratatouille

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p.s. irgendwie ist ratatouille doch nicht nur generell ein tolles gericht, sondern auch ein klassisches französisches sommeressen. dementsprechend darf es als mein zweiter beitrag bei zorra’s monatlichem blogevent ,mit dem thema “world wide summer food” von birgit von backen mit leidenschaft, mitmachen.

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

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3 thoughts on “ratatouille: das chaosgericht für jeden anlass

  1. Liebe Franziska, ich liebe Ratatouille, gerade gestern hatte ich wieder eins. Das ist für mich Sommer pur, denn da kommen immer die frischen Gemüsesorten aus dem Garten hinein. Dankeschön für deinen Beitrag zum Blogevent. Liebe Grüsse Birgit.

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