42 tipps für euren ersten marathon

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wie ich euch vor kurzem berichtet habe, liegt mein erster marathon bereits erfolgreich hinter mir. ein wenig habe ich euch bereits darüber berichtet, aber heute möchte ich euch aus dem was ich gelernt habe 42 tipps für euren ersten marathon geben. oder aber auch 42 dinge, die ich gerne schon vor meinem ersten marathon schon gewusst hätte.

just do it

  1. am vortag nichts vornehmen, sondern nur letzte erledigungen hinter sich bringen und sich von lieben menschen ablenken lassen.
  2. nicht von schlechten wetterprognosen verrückt machen lassen! wer weiß, am ende hat man vielleicht sogar perfekte voraussetzungen.
  3. jeder einzelne glückwunsch von freunden und bekannten hilft unterbewusst beim lauf.
  4. früh schlafen gehen und nicht nervös werden, wenn man unruhig oder wenig schläft.
  5. keine experimente bei frühstück, gewand, laufverpflegung und -ausrüstung.
  6. lieber weniger als zu viel anziehen und auf bisherige lauferfahrungen verlassen.
  7. rechtzeitig anreisen, sein zeug abgeben (falls es nicht ein freund mitnimmt) und seinen startblock suchen – dann bleibt sogar zeit zum small talk mit anderen startern.
  8. im vorhinein informieren, wann man tatsächlich los läuft – alle startblöcke gemeinsam oder hintereinander.
  9. beim start nicht stressen lassen, sondern zügig seinen weg suchen.
  10. auch wenn man 10.000 tipps gelesen hat, heißt das nicht, dass man sich an alle hält oder überhaupt erinnert.
  11. bei der realistischen wunschtempo-setzung nicht nur auf den trainingszustand, sondern auch auf die äußeren gegebenheiten (wie das wetter) achten.
  12. falls man keinen guten (oder einen sehr guten) tag hat, sollte man das tempo rechtzeitig anpassen. trotzdem mit kopf laufen, auch wenn man glaubt es geht schneller und man von beiden seiten überholt wird – 42 km sind lang.
  13. bei einem marathon wird einem nicht fad – man ist ständig konzentriert auf andere läufer, seinen weg, die richtige geschwindigkeit, die nächste labstation, das nächste gel, die zuschauer, …
  14. von anfang an bei jeder labstelle trinken – wenn möglich ein sportgetränk, sonst wasser.
  15. labstellen bedeuten stress.
  16. nicht die erste, sondern die vorletzte labestelle ansteuern.
  17. nachdem man sich einen becher gegriffen hat, so schnell wie möglich wieder auf die mitte der strecke zurücklaufen und erst dort trinken.
  18. mitläufer sind teilweise komplett rücksichtslos; stoßen, verhindern das vorbeilaufen, … und müssen daher immer im auge behalten werden.
  19. wenn man einen freund (oder in meinem fall lieben bruder) in der nähe hat, zahlt es sich aus diesen als persönlich labstelle zu missbrauchen. so kann man wenigstens einmal (oder zweimal) stressfrei trinken.
  20. auch wenn man gels grundsätzlich verträgt, ist es wahrscheinlich, dass der magen irgendwann genug von „süß“ hat.
  21. anfeuernde zuschauer motivieren. vor allem wenn man sie kennt. noch mehr motiviert wenn sie einen „abklatschen“ und mit neuer energie aufladen.
  22. niemals stehen bleiben, dann tut alles gleich noch mehr weh als beim laufen.
  23. gels können für power bis zum letzten kilometer sorgen.
  24. vorsicht bei (straßenbahn)schienen!
  25. auch wenn es sonst keiner macht – „achtung“und „danke“ sagen gehört sich einfach.
  26. nie das ziel aus den augen verlieren und bei schweren kilometern an das gefühl beim einlauf denken.
  27. der richtige marathon beginnt erst bei kilometer 30.
  28. eine gute playlist kann kilometer retten.
  29. im training schon an die (leistungs- und) tränengrenze gegangen zu sein hilft im wettkampf sehr.
  30. niemals aufgeben. selbst wenn man plötzlich das gefühl hat es wird schwerer, kann die sache nach ein paar kilometern wieder ganz anders aussehen.
  31. der gedanke ans hinsetzen kann nach 35 km mehr motivieren als der gedanke an essen.
  32. auch bei guter vorbereitung ist ein marathon kein spaziergang.
  33. freunde, kinder und tiere auf den letzten paar hundert metern mitlaufen zu lassen stört mitläufer unglaublich. also bitte sein lassen!
  34. tränen nach dem zieleinlauf sind nicht auszuschließen. auch wenn man nicht sehr emotional ist.
  35. liebe menschen und eine warme jacke sind nach dem finish ganz viel wert.
  36. nicht zu viel für den nachmittag, abend und tag nach dem marathon einplanen.
  37. wenn es kostenlose massagen vor ort gibt, sollte man sie unbedingt nutzen.
  38. stiegen sind nach dem marathon dein größter feind.
  39. aufpassen wann und wo man sich hinsetzt – es könnte sein, dass man (wie barney) nicht mehr aufstehen kann.
  40. der hunger nach dem lauf muss nicht groß sein – am nächsten tag ist er dafür umso größer.
  41. fotos, videos, tagebucheinträge – so ein einmaliger tag muss unbedingt dokumentiert werden.
  42. nach dem marathon ist vor dem marathon – laufen macht süchtig 😉

mein erster marathon │ nurmalkosten.com

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